Für Harovas stellen dieses Aufgabenvolumen und die Ansprüche an die diverse Ästhetik eine Herausforderung dar. Er und sein Team kümmern sich um die Erstellung von Motion Graphics für die große Leinwand auf dem Event und für die TV-Ausstrahlung, die zu Fans in aller Welt gestreamt wird.
Das können dann gerne bis zu 400 Elemente sein, die sie jedes Mal abliefern müssen, und wofür sie im Glücksfall mal einen Monat Zeit bekommen. "Manchmal haben wir zwei Wochen Zeit, ein anderes Mal nur eine Woche. Das hängt ganz von der Show ab", erklärt Cilian Tung, 3D Art Director bei WWE TV Production.
"Wir konnten im Prinzip unsere gesamte Rendering-Farm, die aus 60 Geräten besteht, die alle 24/7 rendern, auf eine Person reduzieren, die an einem einzigen Computer mit Unreal Engine arbeitet und nur auf diesem einen Gerät unsere 400 Elemente erstellen kann", fasst Harovas zusammen. "Was wir heute leisten können, ist ein gewaltiger Kontrast zu dem, was früher möglich war."
Von diesem Erfolg ermutigt, will das Team mehr Mitglieder in der Nutzung der Unreal Engine schulen, damit in zukünftigen Projekten weniger Zeit für das Rendering draufgeht und mehr Zeit für kreative Experimente zur Verfügung steht. Und damit ein VFX-Supervisor etwas durchatmen kann.
"Wir werden alle Künstler in der Abteilung mit Unreal vertraut machen", sagt Tung, "damit wir Cameron nicht mehr so überlasten müssen."