Als "Raider" gennanter Plünderer in einem postapokalyptischen Italien sucht man Schutz unter der Erde, taucht aber regelmäßig wieder auf, um Ressourcen zu sammeln. Erschwert wird diese Aufgabe durch die Tatsache, dass andere Raiders um dieselbe Beute kämpfen wie man selbst – und durch feindliche, autonome Roboter, welche die vernarbte Landschaft heimsuchen.
Embark Studios setzte die Unreal Engine ein, um die weitläufige offene Welt des Spiels zu gestalten und das Gameplay zu optimieren, während die Sprachchat- und Anti-Cheat-Funktionen der Epic Online Services wichtige Backend-Dienste bereitstellten, die für das Erlebnis entscheidend waren.
Schwierige Entscheidungen, die sich auszahlten
ARC Raiders hat Rekorde gebrochen, aber es hätte ein ganz anderes Spiel werden können.
Im Jahr 2021 hatte Embark Studios den Extraction-Shooter noch als reines Ko-op-Erlebnis konzipiert.
Interne Playtests und Feedback aus frühen technischen Tests ermutigten das Team jedoch, einen neuen Weg einzuschlagen – es fügte eine PvP-Komponente hinzu, was zu der unvorhersehbaren Action führte, die dem Titel so viel Lob eingebracht hat.
"Dies hat einige der Kernmechaniken grundlegend verändert und machte zusätzliche Entwicklungszeit zur Implementierung und Verfeinerung erforderlich", erklärt Aleksander Grøndal, Executive Producer bei Embark Studios.
Das Ergebnis war ein reichhaltigeres, dynamischeres Extraction-Shooter-Erlebnis.
"Wir sind wirklich glücklich damit, wie diese Entscheidung zu einem besseren Spiel geführt und es uns ermöglicht hat, das volle Potenzial dieser Welt besser auszuschöpfen", betont Grøndal.
Die Welt, die den Spielmittelpunkt bildet, lässt sich grob in zwei Teile unterteilen: Einerseits Speranza, das älteste unterirdische Viertel in der unterirdischen Stadt Toledo – Haupt-Knotenpunkt der Spieler, in dem die Raiders sich auf Missionen vorbereiten, Ausrüstung verwalten und sich zwischen gefährlichen Expeditionen an die Oberfläche ausruhen.
Dann wäre da noch die postapokalyptische, verheerte Erdoberfläche – bekannt als Rust Belt –, auf der die Spieler plündern: eine trostlose, gefährliche Landschaft voller feindseliger Maschinengegner.
Um diese Welt zum Leben zu erwecken, benötigte Embark Studios eine Engine, die sowohl AAA-Qualität erzielt als auch Werkzeuge bereitstellt, mit denen das Team schnell in die Gänge kommen konnte.
"Die Unreal Engine lieferte uns mit vielen hervorragenden Editor-Werkzeugen eine stabile Grundlage, um rasch loszulegen", so Jonas Kjellström, CTO bei Embark Studios.
Da die Welt so weitläufig war, setzte das Team stark auf den Werkzeugsatz der Unreal Engine für die Welt-Erstellung.
"UE5-Funktionen wie Virtuelle Textur zur Laufzeit und World Partition sind für uns entscheidend, um dem Spieler Welten dieser Größenordnung auf ebenso performante wie entwicklerfreundliche Weise zugänglich zu machen", erklärt Mikael Linderholm, Technical Art Director bei Embark Studios.